E- oder Akustikgitarre

Die Grundlagen für die elektrische oder akustische Gitarre sind sehr ähnlich und gut auf die verschiedenen Gitarrentypen übertragbar. Daher eigenen sich beide sehr gut für den Einstieg ins Gitarrenspiel. 

Hier ein kleiner Überblick über die drei wichtigsten Gitarrentypen:

Die Konzertgitarre

Gitarrencoach Berlin | Gitarrenunterricht Berlin -Konzertgitarre

ist eine akustische Gitarre mit Nylonsaiten, welche für einen warmen und dynamischen Klang sorgen. Obwohl die Konzertgitarre primär auf klassisches Repertoire ausgelegt ist, klingen auch Liedbegleitungen (besonders mit Zupfmustern) auf dieser Art Gitarre super. 

Zudem ist die Nylongitarre ein wichtiger Bestandteil vieler lateinamerikanischer Musikstile wie Bossa Nova und Samba. Die Bespielbarkeit wird von vielen SchülerInnen als angenehm empfunden, da die Nylonsaiten weicher und somit leichter zu greifen sind als Stahlsaiten. Zudem ist der Gitarrenkorpus etwas kleiner als bei Westerngitarren.

Westerngitarren

Gitarrencoach Berlin | Gitarrenunterricht Berlin -Westerngitarre

sind akustische Gitarren mit Stahlsaiten, welche aufgrund ihres klanglichen Durchsetzungsvermögens gerne als Rhythmusgitarren (zur Begleitung) eingesetzt werden.

Die Westerngitarre bringt durch die Stahlsaiten einen brillanten Klang mit vielen hohen Frequenzen hervor. Viele Gitarristen spielen die Westerngitarre mit einem Plektrum in der Schlaghand, was diesen Effekt noch verstärkt und für den typischen Rhythmusgitarren-Klang sorgt. Die benötigte Kraft für das Spiel auf Stahlsaiten ist anfangs fordernd, die Finger gewöhnen sich normalerweise jedoch schnell daran. Ein spieltechnischer Vorteil der Westerngitarre ist, dass der Hals schmaler ist und die Saiten näher beieinander sind als bei der Konzertgitarre.

Die Westerngitarre ist die go-to Gitarre für Folk, Pop, Country und Rock und wurde von den Beatles, Elvis, Eric Clapton, Bob Dylan bis Oasis und Taylor Swift gespielt – sie definiert seit Jahrzehnten den Pop-Gitarrenklang schlechthin.

Elektrische Gitarren

Gitarrencoach Berlin | Gitarrenunterricht Berlin - Elektrische Gitarre

unterscheiden sich in der Klangerzeugung fundamental von den akustischen Gitarren. Die Tonabnehmer der Gitarre erzeugen ein Magnetfeld, welches durch die angeschlagenen Saiten beeinflusst wird und eine Wechselspannung erzeugt. Diese wird an den Gitarren-Verstärker weitergeleitet und wird erst da in Schallwellen, die wir hören (und fühlen) können, umgewandelt. Klanglich bietet uns die E-Gitarre ein breites Spektrum; von klaren Klängen, ähnlich einer (verstärkten) Westerngitarre, über angezerrten Blues bis hin zu den Rock-Klängen von AC/DC und Jimi Hendrix.

Im Band-Kontext ist die E-Gitarre sehr vielseitig, da sie sich sowohl als Begleit- wie auch als Soloinstrument eignet. E-Gitarren sind dank kleinerem Korpus und dünneren Stahlsaiten als bei der Westerngitarre bequem spielbar, sind jedoch ohne Verstärker kaum zu hören. Die Lautstärkeregelung des Verstärkers ist wiederum für zu Hause ein großer Vorteil, da man zu jeder Uhrzeit spielen kann, ohne die Nachbarn zu stören.

Gerne können Sie während einer Probestunde verschiedene Gitarren ausprobieren, sodass wir die richtige Gitarre für Sie finden!
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