Im Blues-Workshop gewinnen Sie einen Einblick in die Welt des Blues-Gitarrenspiels:
Da steht an erster Stelle das sogenannte „Bluesschema“. Die Harmonik des Blues, bestehend aus festgelegten Akkorden, verteilt auf 12 Takte – welches Sie auch in verschiedenen Tonarten anzuwenden lernen. Denn wenn man dieses Bluesschema auch in verschiedenen Tonarten umsetzen kann, wird man recht schnell flexibel und kann z.B. auch ohne langes Üben mit den Lieblingsaufnahmen mitspielen oder mit anderen Musikern drauflosjammen.
Als zweite wichtige Säule gilt im Blues der Grundsatz „Rhythm is King“! Daher werden wir uns mit der für diesen Musikstil typischen „Shuffle-Rhythmik“ beschäftigen; sie zunächst – für das bessere Verständnis – musiktheoretisch herleiten und anschließend natürlich auch am Instrument umsetzen.
Ein weiterer integraler Bestandteil des Blues ist das improvisierte Gitarrensolo, und wir nehmen nebst der obligatorischen Blues-Skala auch unter die Lupe, was Blues-Titanen wie B.B. King, Stevie Ray Vaughan oder Buddy Guy von uns Normalsterblichen unterscheidet und mit welchen Mitteln wir uns ihnen musikalisch annähern können.
Und zu guter Letzt: Wo soliert wird, muss natürlich auch begleitet werden – je nach musikalischer Situation gibt es dazu verschiedene Ansätze; von Single-Note-Riffs, über den Powerchord – Shuffle zu Akkordbegleitungen mit den Blues-typischen Begleitrhythmen.
Dozent: Daniel Pock
